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By Rudolf Vierhaus

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Katholische Priester, Mönche und Nonnen waren durch die Weihen und die sakramental gebotene Ehelosigkeit aus der übrigen Gesellschaft sozusagen herausgehoben, und der oft umfangreiche kirchliche Besitz ermöglichte die Existenz eines zahlreichen geistlichen Standes. Wer in ihn eintrat, hier Unterhalt und Aufgabe fand, schied aus der biologischen Reproduktion aus; er besaß nicht, sondern verwaltete kirchliches Gut, das er nicht verkaufen und nicht vererben konnte. Der protestantische Geistliche dagegen blieb durch sein kirchliches Amt und durch die Tatsache, daß er in den allermeisten Fällen verheiratet war, ganz anders in das soziale Leben eingebunden.

Und die Pfarrerfamilie ist zum Prototyp der bürgerlichen Familie geworden, in der die Erziehung der Kinder einen wichtigen Platz einnahm. Fielen doch beim Pfarrer seelsorgerische und pädagogische Aufgaben zusammen; hinzu kam im Rahmen des staatskirchlichen Systems noch die Aufgabe, landesherrliche Verordnungen von der Kanzel- bekannt zu machen und zum Gehorsam gegen die Obrigkeit anzuhalten, wodurch der Stand der Pfarrer in seiner Selbst- und in der Fremdeinschätzung in die Nähe der Beamten gerückt schien.

Sie alle – abgesehen von den bloßen Titelträgern, die allerdings für materielle Gunsterweise durchaus empfänglich waren, – erhielten Bezüge und wurden weitgehend an den Höfen versorgt; umgekehrt sahen sich die höheren Chargen zu erheblichem eigenen Aufwand verpflichtet. So stellten die Höfe im Hinblick auf ihren Geldbedarf wie auf ihre Ausgaben, von denen Handel und Gewerbe vor allem der Residenzstädte profitierten, bedeutende ökonomische Faktoren dar. Dies wurde von merkantilistischen Schriftstellern ebenso bezeugt wie durch die im Ergebnis oft enttäuschenden Anlagen von Manufakturen für Luxusgüter demonstriert.

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