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By Christian Mann

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Kerameikos (wahrscheinlich 471 v. “) gen auf die Wahrheitsfindung. Der Prozess bestand vor der Stimmabgabe lediglich aus einer Rede des Ankla¨gers – Staatsanwa¨lte gab es in Athen nicht – und einer Gegenrede des Angeklagten, das festgelegte Zeitlimit wurde mittels einer Wasseruhr kontrolliert. Zeugenaussagen wurden in die Reden integriert, eine Befragung durch die Richter fand jedoch nicht statt. Dieses Verfahren la¨sst sich dadurch erkla¨ren, dass vor Gericht nicht allein u¨ber das verhandelte Delikt geurteilt, sondern auch daru¨ber abgestimmt wurde, ob es sich beim Angeklagten um einen guten Bu¨rger handelte oder nicht.

Chr. beispielsweise saßen 501 Ma¨nner im Richterkollegium – und in der Regel fanden an einem Tag mehrere Prozesse statt. In einem komplizierten Verfahren wurden zuna¨chst die Richter des betreffenden Tages ausgelost, anschließend wurden diese per Los auf die einzelnen Prozesse verteilt, und schließlich wurde noch ausgelost, welcher Richter auf welchem Platz zu sitzen habe. Es war den Athenern offenbar sehr wichtig, jede Form von Manipulation auszuschließen. Weit weniger Sorgfalt verwendete man dage- 56 DIE POL ITI SCH E O RDN UNG DES DEM OKR ATI SCH EN AT HEN Abbildung 11: Ostrakon gegen Kimon.

Der Tyrann Hieron wird hier Ko¨nig (basileus) genannt, was sachlich nicht richtig ist. Denn auch wenn die Tyrannis im 5. Jahrhundert keineswegs als generell verwerfliche Herrschaftsform angesehen wurde, so wurde dennoch zwischen Ko¨nigen unterschieden, deren Herrschaft in der Tradition verankert war, und Tyrannen, deren Herrschaft als usurpiert – als gewaltsam angeeignet – und bru¨chig galt. Die Tyrannen ließen sich deshalb gern als Ko¨nige betrachten; wenn Pindar hier die Vokabel basileus benutzt, so ist dies durchaus in Hierons Interesse.

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